Apollonia: Saat des Bösen

29.12.2017

Apollonia: Die Saat des Bösen

Inhalt:

Frühlingshafte Temperaturen und mediterranes Essen im Kreise der Familie - so hatte Apollonia Seidel sich ihr Weihnachtsfest auf Mykonos vorgestellt. Stattdessen sitzt sie in dem kleinen verschneiten Wohlnitz bei Marc Arend und seinen Eltern fest.
Durch einen Zufall lernt sie die wohlhabende Hedwig Krenztal nebst Familie kennen und stößt bald auf einige Unstimmigkeiten. Als auch noch eine anonyme Blumenlieferung ins Haus kommt, beginnt sie zu forschen. Doch je tiefer Apollonia in die Familiengeschichte der Krenztals eindringt, desto gefährlicher wird es für sie ...

Meinung: 

Der zweite Band der vierteiligen Cosy-Krimi Reihe konnte mich so wie auch der erste Band schon überzeugen.
Apollonia kurz genannt Polly möchte über Weihnachten nach Mykonos fliegen , nur das Wetter spielt nicht so mit. Durch starken Schneefall fallen alle Flüge aus und so lädt sie Marc kurzerhand zu seinen Eltern mit ein. Leider wird sie nicht ganz so freundlich empfangen wie vermutet. Auch Marc gibt sich manchmal etwas merkwürdig, was hat er nur zu verbergen? Durch einen Zufall lernt sie die Familie Krenztal kennen und stößt auf viele Unstimmigkeiten die sie ziemlich beunruhigen. Als sie sich mit in Gefahr begibt könnte es schon zu spät sein .
Schon im ersten Band habe ich Polly und Marc in's Herz geschlossen. Polly mit Ihrer liebevollen aber auch neugierigen Art die ein schweres Trauma zu überstehen hat, sowie auch Marc, ein Journalist bei dem man eigentlich nie richtig schlau wird bei seinen Gefühlen zu Polly. Der zweite Band wiederholt einiges so dass der Leser, auch wenn er den ersten Teil nicht kennt, sich gut zurecht finden kann. Durch den angenehmen und flüssigen Schreibstil verfliegt die Zeit regelrecht beim Lesen. Die winterliche Atmosphäre und Beschreibungen der Umgebung runden die Geschichte noch ab.
Es ist ein leichter Krimi. Man kommt langsam in's Geschehen rein und dann steigt die Spannung an. Ich hätte mir sehr gewünscht das die Geschichte etwas länger gedauert hätte. Aber man kann schon gespannt sein, denn auf Apollonia warten bestimmt noch jede Menge Herausforderungen die es zu bewältigen gibt.
Wieder einmal hatte ich tolle Lesestunden mit Polly und Marc. Wie es mit denen weitergeht.......... da muss man das nächste Band lesen.